Alex O`Loughlin German FanClub
  moonlight SFX
 

Moonlight Bericht im englischen SFX Magazin
http://www.sfx.co.uk/
   


Moonlight war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Kritiker hassten es, werteten die Show mit Worten wie „anämisch“ und „alter Hut“ ab und behaupteten die Serie sei nichts weiter als ein Gerne-Mischmasch, bestehend aus Zutaten von Highlander (übernatürliche Wesen leben Tag für Tag unter uns), Angel (Vampir Detektiv sucht nach seiner Erlösung) und Beauty and the Beast (die verbotene Romanze).

 Die Tatsache, dass Moonlight’s eigentlicher Showrunner David Greenwalt der Mit-Erschaffer von Angel war und sein Partner Ron Koslow der Erfinder der TV-Serie Beauty and the Beast mit Ron Perlman und Lind Hamilton, bestätigten die Befürchtungen.

Aber die Kritiker sollten kein Recht behalten. In einem Punkt hatten sie sich geirrt. Die Serie, die eigentlich schon abgeschrieben war (und tatsächlich so schnell abgesetzt wurde) überraschte alle, als sie die Zuschauer jeden Freitagabend vor den Bildschirm lockte.
Nicht nur die Bewertungen fielen positiv aus, sondern auch die viel wichtigeren Einschaltquoten sprachen für sich. Genau so bedeutend erschien es, dass plötzlich eine Fanbasis geboren wurde von der andere Serien nur träumen können-eine Gemeinschaft die stätig wächst trotz der Tatsache, dass es nur eine Staffel der Serie gab.

Letztendlich war die Show ein Opfer des Autoren-Streiks und der Entscheidung eines Senders, welcher auf keinen Fall Einschaltquoten verlieren wollte.
Alex O’Loughlin, der den Vampir Mick St. John darstellt, wurde sofort von den Zuschauern ins Herz geschlossen und ist einer der beliebtesten Untoten bei der Umfrage des SFX-Magazins.
Der Kern der Geschichte ist die Beziehung zwischen Mick und der Internet-Reporterin Beth Turner, die trotz der verschiedenen Welten der beiden immer intensiver wird.
O’Loughlin für seinen Teil ist stolz auf das, was die Serie erreicht hat und was sie repräsentiert. „Ich durfte ein Teil von einer Geschichte sein, die mir wirklich gefallen hat“, sagt er. „Ich wollte schon immer einen Vampir darstellen und diese Chance bekomme ich in meinem Leben wahrscheinlich nicht noch einmal. Es hat einfach großartig gepasst und war eine tolle Erfahrung. Gleichzeitig war es eine sehr stressige Zeit. Wir hatten ein begrenztes Budget zu Verfügung und mussten immer um alles kämpfen. Man hat die Serie nie als ‚Goldenes Kind‘ betrachtet – wir mussten ständig Gründe finden warum die Show nicht abgesetzt werden darf.“

„Aber es war wunderbar für etwas zu kämpfen und er am Leben zu erhalten, obwohl die Chancen schlecht standen“, fährt er fort. „Es ist toll ein Teil des Erfolgs zu sein, auch wenn es nur eine Staffel lang war. Das wichtige für mich ist, dass wir die Möglichkeit hatten wirklich wichtige Geschichten zu erzählen. Es ging nicht nur um monströse Kreaturen oder sexuelle Ausschweifungen. Was wir wirklich im Mittelpunkt sehen wollten war die Aufrichtigkeit – die Menschlichkeit – das ist der Grund warum wir überhaupt Filme machen. Wir haben nicht immer den Nagel auf den Kopf getroffen, aber ich denke von Zeit zu Zeit hat es dennoch geklappt und dass ist der Grund warum uns die Zuschauer treu geblieben sind –
weil sie diese Ehrlichkeit gespürt haben.“

  Episode 1 – No Such Things As Vampires

Geschrieben von: Trevor Munson und Ron Koslow. Unter der Regie von: Ron Holcomb
Der Privatermittler Mick St.John begegnet der Online-Reporterin Beth Turner, während er einen Mord untersucht der von einem verrückten Professor begangen wurde, welcher die Vampir-Legende ausnutzt um seine Studentinnen zu verführen.
Die Episode musste zwei Mal gedreht werden. Die im Original geplante Folge weicht stark von der tatsächlich gedrehten ab. „Der Rhythmus und der Ton wurde ziemlich drastisch geändert“, sagt O’Loughlin. „Man besetzt die Rollen neu und alles ändert sich. Auch die Altersklassen der Charaktere wurden verändert. Zum Beispiel Josef (Micks bester Freund und ebenso Vampir) war plötzlich 25 statt 65 Jahre alt, das ist eine bedeutende Veränderung. Was die Handlung angeht gab es eine Handvoll Ideen, die wir über die darauffolgenden Episoden verteilt haben.
Ich denke die überholte Fassung der Pilotfolge lässt sich in einzelne Bruchstücke teilen“, fügt er hinzu, „denn wir mussten unsere eigene Mythologie erklären und die Regeln für die Show festlegen. Der Pilot konnte nicht aus 44 Minuten Erläuterungen zu den Vampiren bestehen, also musste eine Geschichte eingebaut werden, trotzdem mussten wir die neue Mythologie der Vampirwelt und die Hauptcharaktere vorstellen. Wir mussten ziemlich viel Arbeit in die erste Episode stecken, aber ich denke wir haben unsere Arbeit gut gemacht.“

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